Sauna

„Sauna“ fand im MaximiliansForum am 18.1.2018 statt.

In der Maximiliansstraße gibt es ein Tauchbecken.
Von Zeit zu Zeit werden frische Aufgüsse die Luft in Schwingung
versetzen. Hitzewallungen werden fühlbar. Sie treffen auf
den kalten Zug und kondensieren an der Leerstelle von Privatem und Öffentlichen – ein Wechselspiel von Heiß und Kalt. Die
Scheiben beschlagen. Ein bloßes Handtuch bedeckt die Blamagé. Ein Abkühlbecken steht bereit. Temperamente werden
angeglichen. Die Bademeisterin achtet auf die Einhaltung der Regeln.

Die Klasse Ingold versuchte, in einer eintägigen Veranstaltung
eine Annäherung an den Ort Sauna schaffen – eine Einrichtung, die
viele gesamtgesellschaftliche und menschliche Themen auf
kleiner Fläche behandelt. In einer performativen, installativen und medialen Aufführung treffen zahlreiche gegensätzliche
Prinzipien aufeinander: gleichzeitig heiß/kalt, innen/außen, nackt/bekleidet, öffentlich/privat.

Klassenbesprechung 28.01.19

Pauline fragt sich:

„Was wird optimiert? Wer optimiert? Warum sollte sich jemand optimieren wollen? Woher kommt der Gedanke und wohin führt er.“

Wir laden euch ganz herzlich um 14:00 Uhr ins kleine Klassenzimmer ein! Walg – Pauline und Moritz

Klassenbesprechnung 21.01

der leerstehende Laden am Widerstandsplatz in Dachau

Seit Juni 2018 dürfen Simona De Fabritiis und Stephanie Olszewski den ehemaligen Laden des Franziskuswerk Schönbrunn als räumliches Potenzial für künstlerische Prozesse nutzen. Sie setzen dort mit Kunst an, wo einst die soziale Utopie der Inklusion in Form eines Lebensmittelladens im Herzen der Dachauer Altstadt unterbrochen wurde. Die Erfahrungen, die sie in diesen Räumen sammeln durften, werden Ende Februar in Rahmen eines knappen, aber lauten Happenings, mit eingeladenen Künstlerfreunden, präsentiert.

Einblick in Simos zwei-kanal-perfomance

Element aus Anna´s Materialexperimente für ihre kommende ausstellung „ego center-die wohnung meines avatars.“

bis morgen um 14:30 in der konrad-adenauer-straße 12-14, 85221 dachau!

Klassenbesprechung 14.01.19

Rosa Pfluger
Werkstattgespräch über

den echten Heiligen Sankt Nikolaus. Irgendetwas muss der doch unter seinem Bart versteckt haben. Oder: Wie der Nikolaus zu den Kindern kommt – ein Heiliger sein.

die Freude an rauen Gesellen mit Holzmasken.

ein schwingendes Brett, eine Schaukel in einem verlassenen Heuboden. Der Versuch, sich die Vergangenheit anzueignen, auch wenn man im Grunde nichts über sie weiß.

Franziska Knoll
Franziska Knoll beschäftigt sich mit den winterlichen Holzverschalungen von Brunnen, die jedes Jahr wieder auftauchen und zu abstrahierten Formen des eigentlich Versteckten werden. Es geht um das Spiel von Innen und Außen, um Fragen wie, was befindet sich darunter, was ist hier versteckt. Der Blick wird auf die Holzverschalungen als Objekte im öffentlichen Raum, losgelöst von ihrer Schutzfunktion, gelenkt.

Klassenbesprechung am 17.12.18

Alexander Scharf

Lambo unter Wasser und Babys als Dinos mit Nabelschnur.

 

Sandra Zech

Die Münchner Bildhauerin arbeitet in ihren skulpturalen Arbeiten mit vorgefunden Materialien wie antikem Parkett und gebrauchten Lattenrosten. Sandra Zech (*1989)
raubt dem Werkstoff seine ursprüngliche Funktion und verleiht den Objekten ihre ganz eigene Ordnung. So lässt die Serie der Lattenrost Arbeiten in ihrer anmutigen Linienführung keinerlei Nähe zu ihrer eigentlichen Funktion zu und vielleicht den Ursprung eines ganz anderen Kulturkreises vermuten. In ihrer aktuellen Serie von Collagen geht sie auf das Spiel der Formen ein, zwischen Grafik und Plastik bewegen sich die auf dem Element des Kreises aufgebauten Papierarbeiten. Die schablonenartigen Gebilde erinnern an Formstudien des Bauhauses und ihre Schattierungen machen neugierig ob der Oberflächenbeschaffenheit. Der Kreis schließt sich und so verbinden sich die Schraffuren der Oberfläche in ihrer holzartigen Prägung mit den Skulpturen.
– Dr. Annika Schneemann

KB | 10.12.2018 | 14 h

Drei Perspektiven über Wahrnehmung und Aneignung von Brüchen in der Struktur von Raum und Zeit
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Zeichnungen, Skizzen und Arbeitsplätze geben Einblick in Recherchezusammenhänge und Spurensuche in die je eigenen Mikrokosmen und Zulassungsarbeitsansätze von Kathi, Lea und Lucia.

  • Kultur/Natur Phänomene in Grünflächen und Pflastersteinritzen: Ein Stadtspaziergang durch einen 900 ha großen Garten im Münchner Zentrum
  • Das Handy als absurdes Vehikel im Alltag: Eine Suche nach passenden Lade- und Andockstellen
  • Möglichkeiten durch Veränderungen im Öffentlichen Raum: Wie offen ist urbaner Raum?

Mit Kaffee im Anschluss als Beschleunigungsgetränk: Eine Zeit- und Raum-Reise nach Wolnzach in die aktuelle Ausstellung.