Klassenbesprechnung 21.01

der leerstehende Laden am Widerstandsplatz in Dachau

Seit Juni 2018 dürfen Simona De Fabritiis und Stephanie Olszewski den ehemaligen Laden des Franziskuswerk Schönbrunn als räumliches Potenzial für künstlerische Prozesse nutzen. Sie setzen dort mit Kunst an, wo einst die soziale Utopie der Inklusion in Form eines Lebensmittelladens im Herzen der Dachauer Altstadt unterbrochen wurde. Die Erfahrungen, die sie in diesen Räumen sammeln durften, werden Ende Februar in Rahmen eines knappen, aber lauten Happenings, mit eingeladenen Künstlerfreunden, präsentiert.

Einblick in Simos zwei-kanal-perfomance

Element aus Anna´s Materialexperimente für ihre kommende ausstellung „ego center-die wohnung meines avatars.“

bis morgen um 14:30 in der konrad-adenauer-straße 12-14, 85221 dachau!

Klassenbesprechung 14.01.19

Rosa Pfluger
Werkstattgespräch über

den echten Heiligen Sankt Nikolaus. Irgendetwas muss der doch unter seinem Bart versteckt haben. Oder: Wie der Nikolaus zu den Kindern kommt – ein Heiliger sein.

die Freude an rauen Gesellen mit Holzmasken.

ein schwingendes Brett, eine Schaukel in einem verlassenen Heuboden. Der Versuch, sich die Vergangenheit anzueignen, auch wenn man im Grunde nichts über sie weiß.

Franziska Knoll
Franziska Knoll beschäftigt sich mit den winterlichen Holzverschalungen von Brunnen, die jedes Jahr wieder auftauchen und zu abstrahierten Formen des eigentlich Versteckten werden. Es geht um das Spiel von Innen und Außen, um Fragen wie, was befindet sich darunter, was ist hier versteckt. Der Blick wird auf die Holzverschalungen als Objekte im öffentlichen Raum, losgelöst von ihrer Schutzfunktion, gelenkt.

Klassenbesprechung am 17.12.18

Alexander Scharf

Lambo unter Wasser und Babys als Dinos mit Nabelschnur.

 

Sandra Zech

Die Münchner Bildhauerin arbeitet in ihren skulpturalen Arbeiten mit vorgefunden Materialien wie antikem Parkett und gebrauchten Lattenrosten. Sandra Zech (*1989)
raubt dem Werkstoff seine ursprüngliche Funktion und verleiht den Objekten ihre ganz eigene Ordnung. So lässt die Serie der Lattenrost Arbeiten in ihrer anmutigen Linienführung keinerlei Nähe zu ihrer eigentlichen Funktion zu und vielleicht den Ursprung eines ganz anderen Kulturkreises vermuten. In ihrer aktuellen Serie von Collagen geht sie auf das Spiel der Formen ein, zwischen Grafik und Plastik bewegen sich die auf dem Element des Kreises aufgebauten Papierarbeiten. Die schablonenartigen Gebilde erinnern an Formstudien des Bauhauses und ihre Schattierungen machen neugierig ob der Oberflächenbeschaffenheit. Der Kreis schließt sich und so verbinden sich die Schraffuren der Oberfläche in ihrer holzartigen Prägung mit den Skulpturen.
– Dr. Annika Schneemann

KB | 10.12.2018 | 14 h

Drei Perspektiven über Wahrnehmung und Aneignung von Brüchen in der Struktur von Raum und Zeit
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Zeichnungen, Skizzen und Arbeitsplätze geben Einblick in Recherchezusammenhänge und Spurensuche in die je eigenen Mikrokosmen und Zulassungsarbeitsansätze von Kathi, Lea und Lucia.

  • Kultur/Natur Phänomene in Grünflächen und Pflastersteinritzen: Ein Stadtspaziergang durch einen 900 ha großen Garten im Münchner Zentrum
  • Das Handy als absurdes Vehikel im Alltag: Eine Suche nach passenden Lade- und Andockstellen
  • Möglichkeiten durch Veränderungen im Öffentlichen Raum: Wie offen ist urbaner Raum?

Mit Kaffee im Anschluss als Beschleunigungsgetränk: Eine Zeit- und Raum-Reise nach Wolnzach in die aktuelle Ausstellung.

Klassenbesprechung | 03.12.2018 | 14h

Michaela


Endet der Körper mit der Haut?
Sonnenlicht – Abdruck – Generative Systeme

Our best machines are made of sunshine; they are all light and clean because they are nothing but signals, electromagnetic waves, a section of a spectrum, and these machines are eminently portable, mobile (…) Cyborgs are ether, quintessence.
(
Donna Haraway, A Cyborg Manifesto)

 

Vertikale Zeitreise
Realität – Erinnerung – Wiederholung

„Und der betrügt sich selber um das Beste, der nur das Inventar der Funde macht und nicht im heutigen Boden Ort und Stelle bezeichnen kann, an denen er das Alte aufbewahrt. So müssen wahrhafte Erinnerungen viel weniger berichtend verfahren, als genau den Ort bezeichnen, an dem der Forscher ihrer habhaft wurde.“
(Walter Benjamin, Denkbilder, aus „Ausgraben und Erinnern“, S.100/101)

 

 

Filmabend 26.11

Um 20 Uhr im kleinen K (A.02.63) trifft sich jeder, der Lust hat sein Filmrepertoire zu erweitern. Passend zum Thema bringt jeder, der kommt, eine Filmdisk oder einen Vorschlag mit und gemeinsam wird einer davob ausgewählt. Für ein paar Snacks ist gesorgt.

Diese Woche suchen wir Meisterwerke, die sich mit außerirdischen/alternativen/post-trans-humanen/anderen/fremd(artigen) Lebewesen und -formen auseinandersetzen.

Wir freuen uns auf euch!

Pauline + Rosa

Klassenbesprechung am 19.11.2018

Die Feigen müssen erst noch geraubt werden

Tom zeigt einen Recherchezusammenhang, der unter anderem zu einem Beitrag für die Ausstellung in Wolnzach geführt hat. Es geht um Verbindungen unterhalb und oberhalb der Erdoberfläche (in Form gebrachte Abflussrohren), kulturgeschichtliche Aspekte (wem gehört eigentlich der ganze Marmor?) und das Spiel mit dem bewegten Bild.

Und Jan berichtet aus der „Miniaturenszene“ und dem kollektiven Erarbeiten von Systemen.
https://www.the-ninth-age.com
Er hat uns auch einen Gast mitgebracht: Roman Lappat.

Klassenbesprechung am 12.11.2018

Ab 14 Uhr zeigen

Zarah Abraham, Johannes Hör, Zsuzsa Barabás,  Nina Alverdes, Peter Bulla, Tatjana Burka und Kathrin Herold

Johannes zeigt Multimediales, Skizzen, Plastiken, GIFs, bei denen es um Strukturen und Vernetzungen geht.

Zarah präsentiert das Belly-Butt-Thighs-Projekt und das Instafit Video, sowie Skizzen und weiteres Material für neue Projekte.

Nina zeigt Einblick in die Bewerbungsmappe und den aktuellen Stand der Überlegungen zu B.A.Z.(I)

 

Zsuzsa zeigt zwei Fotoserien und das Performance-Video „No Comment“.

Kathrin zeigt „Rauphase“:

Zeitschichten. individueller Schutzraum. Konventionen. Ober-/Unterfläche…

 

Tatjana zeigt Eve. Eve ist eine KI Applikation und regelt das digitale soziale Leben ihres Nutzers. Da sie durch technische Erfassungsmöglichkeiten des Smartphones sehr viel über ihren Nutzer weiß, ist sie in der Lage auch moralisch fragwürdige Aufgaben zu bewältigen. Der Komfort des Nutzers hat dabei Privileg.

 

Wir freuen uns!

Klassenbesprechung am 05.11.2018

Ab 14 Uhr zeigen:

Lena Engel

Die Arbeit „NullAchtNeun“ umfasst eine fotografische Dokumentation von Zwischennutzungs-Arealen und Orten, die mit stereotypen Bildern von München brechen.

Die fotografische Dokumentation „Richtungswechsel“ befasst sich mit dem Thema „besondere Lebensformen“ und gibt Einblicke in den Alltag eines Mönches, einer Ziegenhirtin, einer Circus-Familie sowie eines Ehepaars, das auf einer Hallig in der Nordsee lebt. Ergänzt werden die Bilder durch Interviews in Textform.

Alexander Scharf

Präsentation ausgewählter Zeichnungen + Werkschau und das genauere Betrachten der Ausstellung „Lamborghini Crying“.

Moritz Steinhauser

Angenommen. Und was nun?

Rückblick auf Moritz Bewerbungsmappe und Ausblick auf zukünftige Projekte und Arbeiten.

und Jan Ludwig